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Verein
 

Gründungsjahr 1897

"Narre komme, Narre gehn" - diese Verse des früheren Sitzungspräsidenten Willem Hermann, vielen besser bekannt als "Photo-Hermann", beschreibt treffend unsere Weseler Fassenacht.

"Narre komme, Narre gehn" - in Wesel schon seit Menschengedenken. Ganz, ganz alte Oberweseler von denen es heute leider gar keine mehr gibt, erzählten schon von Fassenacht in Vesalia, also schon bei den alten Römern: Carne valis ad Rhenum in Vesaliam.

Kein Geringerer als der Rheinische Antiquarius Jokus von Wesel berichtet bereits in seinen Aufzeichnungen aus dem Jahre 1675 von dem "ganz närrisch und lustig Volk in Ober-Wesel".

Es wurde also schon immer ganz toll Fassenacht gefeiert in unserem weinfrohen, lebenslustigen Städtchen am Rhein. Daran konnten auch die Franzosen mit ihrem Napoleon, das 2. Reich mit allen Wilhelms und Bismarks und selbst das "Tausendjährige Reich" nichts ändern.

In Wesel wurde zu allen Zeiten die "echte" Fassenacht hochgehalten und das ist nicht zuletzt mit der Verdienst jener Männer, die 1897 einen Verein gründeten, der fortan die Aufgabe hatte, jenen uralten rheinischen Brauch: Carneval oder Fastnacht weiterleben zu lassen.

Guter karnevalistischer Brauch ist es ja bekanntlich als Narr, als Fassenachter die ungeschminkte Wahrheit zu sagen. Die Fehler und Fehltritte aller "durch den Kakau zu ziehen". Das war 1897 im Wilhelminischen Reich, geprägt von Obrigkeitsdenken sicher nicht so einfach. Sie hatten ganz schön Mut unsere "Altvorderen" in jenen Tagen einen Carnevalsverein zu gründen. Aber Mut haben echte Fassenachter schon immer gehabt und den haben sie auch heute noch.

Am 02. Dezember 1896 wurde von 34 Männern der Oberweseler Carnvalverein gegründet. 34 klangvolle "Weseler Nome" findet man in der Gründungs- und in den beiden Einzeichnungslisten. Und diese Männer hatten, betrachtet man das umfangreiche Programm der ersten Campagne des Vereins, ganz schön was vor.

Einzeichnungsliste von 1897
Einzeichnungliste Übersetzung

Acht Sitzungen und die damit verbundenen umfangreichen Vorbereitungen erforderten sicher eine sehr gute Kondition. Bedenkt man, dass dabei sechs Herrensitzungen stattfanden, so mussten die Gründungsväter des Vereins auch ganz schön trinkfest sein. Sollten jedoch dabei Probleme auftauchen, dann hatte man ja mit Franz Fey (Gestronom des Goldenen Pfropfenziehers) einen "Trinkrath", der dann mit Rat und Tat zur Seite stand.

Für die Einhaltung der richtigen "Zeremonien" war Gottfried Gertum zuständig. Carl Eschbaum -der Stadtkämmerer- leitete die Finanzen, so dass man bestens gerüstet in die erste Campagne startete.

Zwar legten sich die Narren in ihren Sitzungen, gutem carnevalistischem Brauch folgend, mit der Obrigkeit und ihren Fehlern und Unzulänglichkeiten an, aber mit den Frauen wollte man es sich nicht verderben. Schon in der ersten Saison des frisch gegründeten Carnevalsvereins gab es zwei Damensitzungen. Narren, das sagt man ihnen nach, waren und sind halt zu allen Zeiten stets klug und weise.

Rosenmontag 1897

Vor der "Manufacturwarenhandlung" der Wwe. Carl Castor und der "Lorch'schen" Apotheke in der Rathausstraße ist der Rosenmontagszug angekommen. Der "Photograph" lässt den Zug anhalten, umn zum ersten Mal das carnevalistische Großereignis auf die Platte zu bannen.

Alles verharrt regungslos, denn jede Bewegung bringt Unschärfe mit sich. So spielte z.B. das Pferd des Herolds vor dem Eingang zur Apotheke nicht mit, es verstand die Worte des Photographen nicht richtig und so ist sein Reiter in alle Ewigkeit unscharf. Das "übrige Volk" stand stramm, es rührte sich nicht. Alle Blicke sind auf den neuen Apparat gerichtet und so entstehen für einen Rosenmontagszug sicher atypische Bilder.

Rosenmontag 1897

Ist der Photograph dann fertig, dann gehts wieder rund. Die Kapelle Weiler (Musikant Johann Nicolaus Weiler gen. Danz-Weiler) spielt wieder auf. Vielleicht den 1841 extra für den Carneval komponierten "Jokus-Marsch", unserem heutigen "Narhalla-Marsch". Das Volk am Rand schaut wieder den Zug, ruft den Leuten auf dem Wagen ein freundliches "Hallo" oder "Olau" zu. Ganz fortschrittliche Weseler grüßten die Zugteilnehmer sogar auf englisch mit "Hello", was mit zunehmendem Alkoholgenuss zu einem nicht ganz verständlichen "Helau" wurde. Der klassische Narrengruß, unser Helau war kreiert.

Carl Gertum, als Herold hoch zu Ross, der erste überlieferte Weseler Urnarr gab das Zeichen zum Weitermarsch. Auch der Prunkwagen "Reblaus" setzte sich wieder in Bewegung. Dies zeigt, dass schon den den Frühzeiten der Weseler Fassenacht aktuelle Themen aus Wirtschaft und Politik glossiert wurden. Hoch auf dem Wagen thront die Loreley, rechts werden Reben gepflanzt und links wieder ausgerissen. Während die Arbeiter im Wingert schuften, überwacht das ganze die Reblauskommission: feste trinkend am Tisch sitzend. Der Wagen könnte nahezu unverändert auch nach 120 Jahren wieder im Rosenmontagszug mitfahren, denn Narren sind immer aktuell.

Aus dem Jahre 1897 ist das obige Foto das einzige Bilddokument. Dass es aber in jenen Jahren schon große, prächtige Züge in der Fassenachts-Stadt Oberwesel gab, davon geben hier die vielen Menschen Zeugnis, die die Straßen säumten. Unumstößliche Beweise sind auch die folgenden Bilder der Rosenmontagszüge um die Jahrhundertwende. Der Rosenmontag war in Oberwesel immer ein ganz besonderer Feiertag.

Rosenmontag 1907

Zugkomitée 1907 - da ist er wieder hoch zu Ross, Urnarr Nr. I Carl Gertum. Er war wohl so etwas wie der "spiritus rector" der Weseler Fassenacht um die Jahrhundertwende. Als solcher ritt er natürlich an der Spitze der Rosenmontagszüge. Ihm folgte das Zugkomitée in der Kutsche - Ehre wen Ehre gebührt.

Hochschule 1907 - eine wahrhaft hohe Schule. Ihre Aufbauten reichten bis an die Dachrinne zweistöckiger Häuser. 1907 war so etwas noch möglich, noch überspannte keine Beleuchtung die Straßen.

Heckenwirtschaft 1907 - gut besetzt ist sie die Weseler Heckenwirtschaft "Viel Vergnügen". An diesem Zustand hat sich bis heute kaum etwas geändert.

Rosenmontag 1908

Des Panschers Ende 1908 - auf dass es in Wesel nie einen Winzer geben möge, der es wagt Wein zu panschen. Dieser Wagen war eine eindringliche Warnung.

Rosenmontag 1921

Hotel Weintreu - Herberge Wiesborn 1921 - Der Rosenmontagszug dreht am Bahnhof. Der Prunkwagen "Hotel Weintreu" mit dem mächtigen Ochsenturm als "Herberge Wiesborn". Rechts daneben der Wagen "Oberweseler Oel AG - vorm. Holzgässer und Sohn". Davor im offenen Wagen Dr. Quirin Stöcker, Willi Hammes und Wilhelm Dienetal als die Weseler Haute Volée.

Rosenmontag 1934

Prinz Carneval 1934 - eine Symbolfigur der Weseler Fassenacht, wie heute das Prinzenpaar, war in jenen Jahren dies der Prinz Carneval. Einer, der diese "Figur" bestens verkörperte und über viele Jahre als Prinz Carneval auftrat, war Julius Henrich.

Rosenmontag 1936

Elefant Jumbo 1936 - Bewegte man seinen Rüssel, dann "schiss" Jumbo Apfelsinen. Ein Geniestreich von Jakob Querbach, Josef Windhäuser und ihrem KC 25.

Fassenacht im Saal

1897 notierte man in den Einzeichnungslisten zwar acht Sitzungen, Bilddokumente gibt es aber bis 1936 nicht. Die Fototechnik war noch nicht so weit. Aber es gab die Fassenacht im Saal in Wesel. Die ersten Sitzungen fanden in der Narhalla "Gertum" statt. Die Ressonanaz dieser ersten Sitzungen war grandios. Der Zuspruch der Narren und Narhallesen so groß, dass man den Sitzungsraum wechseln musste. Der Karnevalsverein zog in "Diederts Saal" um und hielt dort pro Session drei ausverkaufte Sitzungen ab - bis 1914.

Nun waren viele junge Weseler gezwungen, die Narrenkappe mit dem Stahlhelm zu tauschen. Die Narrenschelle ruhte bis 1920. Nun war es zunächst der Sportverein Vesalia 08, sowie der Ruderverein, die für die Narretei im Saal in Wesel zuständig waren - bis 1927.

Jetzt führte wieder der Carnevalsverein, der sich nun -Gesellschaft nannte, im Saal und schon seit 1921 wieder "uff de Gass", die Regie in der Oberweser Fassenacht. Die Präsidenten Anton Kahl und Willem Hermann leiteten die weit über die Grenzen Wesels hinaus bekannten Sitzungen in den meist bis auf den letzten Platz gefüllten Sälen "Rheinischer Hof" und bei "Diedert's Sannche" - bis 1939.

1938 Eflerrat (Präs. Willem Hermann) im Saal Diedert

Nun ließ der 2. Weltkrieg die Narren verstummen. Man erwachte am Ende in Trümmern. Man sagt: "En orme un schlechde Zeite wird gern gefeiert" - so gut es halt ging. Und es ging ganz gut. Bereits ab 1946 begann wiederum der Sportverein Vesalia 08 eine karnevalistische Renaissance. Im Jugendheim gab es den ersten "bunten Abend". Das Getränke und Speiseangebot hielt sich zwar in Grenzen, aber das tat der Stimmung keinen Abbruch - eher das Gegenteil war der Fall. 1947 gab es unter Präsident Willem Hermann wieder "richtige" Kappensitzungen, eine neue Blütezeit der Weseler Fassenacht begann.

Die Kolpingfamilie legte mit Peter Josten als Präsident los und viele andere Weseler Vereine zogen nach. In vielen Weseler Wirtschaften wurden Kappensitzungen gehalten: MGV im Winzerverein und Deutschem Haus, die Feuerwehr bei "Jansens" und die Ruhestandsbeamten in "Mahd-Weilersch". Sogar Nachbarschaften und Kegelclubs organisierten Sitzungen. Spontane "Narren-Treffs", wie z.B. im "Vater Rhein", beim "Blauen Aff", im "Lämmche" oder in der "Quelle" hatten sitzungsähnlichen Karakter. Maskenbälle, Kostümbälle, Kreppelkaffee und "Lewerkles-Esse" - in Wesel wurde im Zusammenhang mit der Fassenacht, mit Carneval alles gefeiert, was es gab.

Das hat natürlich die Karnevalsgesellschaft wieder auf den Plan gerufen. Die Narren begannen sich wieder zu organisieren.

1952 - Geburt der Goublöcher

Einladung Vollversammlung 1952

1951 sammelten sich die "alten Vorkriegs-" Narren Jakob Querbach, Josef Windhäuser, Toni Leyendecker und Willem Hermann, um mit den "neuen" Narren Theo Castor (damals jun.), Hans und Theo Loew, Leo Rackl und Kurt Ruppenthal, die Wiedergeburt der Oberweseler Karnevalsgesellschaft einzuleiten.

Die närrischen Geburtshelfer luden am 21. Januar 1952 zur ersten Vollversammlung der KG Goubloch in den Goldenen Pfropfenzieher ein.

Ab 1952 leider "nur" Umzüge

Rosenmontagszüge - die Straßenfassenacht zu organisieren, das war zunächst wieder die vornehmste Aufgabe der Goublöcher, die man bereits im Wiederbelungsjahr 1952 mit Bravur löste. Ein riesiger Umzug wälzte sich durch Wesel, der trotz des großen Erfolges erst 1958 wieder einen würdigen Nachfolger finden solte. Von nun an rollte (fast) an jedem Rosenmontag ein Zug durch unsere Stadt, nur Schnee und Kälte und ein Krieg im Irak ließen die Narren zweimal verstummen.

Doch eher bescheiden waren die ersten Umzüge nach 1945. Einzelne Gruppen scharrten sich um die Familien von Josef Pabst, Leo Rackl und Adolf Büttner. Von Beginn an mit dabei war natürlich auch der Elferrat des SV Vesalia 08, der in die Fußstapfen der Karnevalsgesellschaft getreten war.

Beim ersten "richtigen" Rosenmontagszug war 1952 dann natürlich ein Prunkwagen der neuen Karnevalsgesellschaft Goubloch mit dabei - beladen mit jungen, hoffnungsvollen Nachwuchs-Närrinnen und Narren.

Ähnlich wie 1907 fuhr das Zugkomitée im offenen Wagen an der Spitze des Rosenmontagszuges. Josef Windhäuser (mit Zepter), Reinhold "Ferdinand" Hochstein und Tunni Leyendecker.

Ab 1961 endlich wieder Saalfassenacht

Freut Euch es ist soweit, die Goublöcher sagen... (Lied der Goublöcher) und 1961 war es dann wirklich wieder soweit, die Goublöcher starteten durch und setzten auch wieder auf das "zweite Standbein" der Fassenacht - die Kappensitzungen. Gemeinsam mit dem SV Vesalia 08 veranstalteten die Goublöcher im Deutschen Haus unter Präsident Willi Persch ihre erste Sitzung nach der Wiedergeburt.

Mit dabei ein junger Mann: Walter Persch aus der Borngasse. Mit ihm wuchs ein beispielloser Fassenachter heran, der nicht nur in der Karnevalsgesallschaft Goubloch Akzente setzte, der die gesamte Fassenacht in Wesel mitprägte. Mit den tollsten Rollen war "de Buregässer Walt" auf der Bühne der KG Goubloch und bei Kolping zu sehen. Über ihn als "Ferdinand", als "Dabbes", "Weinhex" und in anderen unzähligen Rollen hat sein Publikum Tränen vergossen.

Als Geschäftsführer und während seines über 30jährigen Vorsitzes bei der KG Goubloch hat er "Fassenachts-Geschichte" geschrieben. In Anbetracht dieser Verdienste wurde Walter Persch auch der Ehrenvorsitz der KG Goubloch angetragen. Dass man Walter Persch als den Weseler Urnarr Nr. IV bezeichnet hat wahrhaft sehr gute Gründe.

Unter Präsident Karl Lambrich veranstaltete 1964 der Verein eine reine Goubloch-Sitzung im Deutschen Haus. Natürlich mit dabei (wie auch schon bei der Vesalia) eine hübsche Prinzengarde.

v. l. n. r. Christel Felber, Brigitte Horn, Trudel Pies (Till) Christel Klein und Marlies Vogel

1968 finden die Sitzungen der Goublöcher erstmals im katholischen Jugendheim statt. Präsident ist Walter Persch (Sennerhof), der sogenannte "Rote".

Die Wanderschaft der KG Goubloch geht weiter. Das Jugendheim wurde zu klein, die Termine zu eng, also stellte man 1978 einfach ein Zelt auf. Klappte die Heizung auch nicht richtig, der Stimmung der 700 Gäste tat das keinen Abbruch. Es wurde halt mit toller Stimmung eingeheizt.

1979 wurde der KG Goubloch der Stadthalle zur Verfügung gestellt und die Wanderschaft fand ein vorläufiges Ende. Als Wandergesellen präsentiert sich der Elferrat mit Präsident Hans Ensel. In der Bütt ein Ass der Goubloch-Fassenacht "de Anton - Reinhold Blankenhorn".

1963 - Die erste Prinzengarde

Seit zwei Jahren organsierten die Goublöcher schon wieder die Fassenacht im Saal. Nun wurde von den Narren überlegt, was man Schönes und Verlockendes auf die Bühne bringen könnte. Und den Männern fiel etwas Reizendes ein: Hübsche Mädchen in netten Kostümen, die sich perfekt und graziös zu Musik bewegen. Eine Prinzengarde wurde 1963 ins Leben gerufen. Eine grandiose Idee, die sich bis heute toll entwickelt hat.
Mit diesen vier hübschen Mädels fing alles an. Vlnr: Inge Pies, Marion Schlitt, Margot Müller und Ursula Becker

1967 - 70jähriges Jubiläum

1967 wurde erstmals ein Gruppenfoto mit dem Komitee, Prinzengarde und Prinzenpaar aufgenommen. Es entstand nach der allerersten Schlüsselübergabe der Stadt Oberwesel durch den Bürgermeister August Zeuner auf der Rathaustreppe. Prinzenpaar war Prinz Franz-Josef I und Prinzessin Marita I (Franz-Josef und Marita Kirchgässer).

1972 - "75 Jahre schon, Weseler Fassenachtstradition"

1972 feierte die KG Goubloch 75 Jahre Weseler Fassenacht. Mit Präsident Hans Ensel veranstaltete man tolle Sitzungen im Jugendheim und einen unvergesslichen Rosenmontagsumzug

Auf dem Jubiläumsbild von 1972 hat sich das gesamte Komitee mit dem amtierenden Prinzenpaar Prinz Horst I und Prinzessin Helga I (Horst und Helga Mager) zusammen gefunden.

Clowns im Rosenmontagszug von 1972 - weitgefehlt. Diese närrische Gruppe hatte die wichtigste Aufgabe im Umzug, Zugplakettcher zu verkaufen. Mit dabei der damalige 1. Vorsitzende Walter Persch. Ein echter Narr, er war sich für keine Aufgabe zu schade, leitete 33 Jahre die Karnevalsgesellschaft und erfreute jahrzehntelang mit seinem unnachahmlichen Humor nicht nur das Goubloch Publikum. Übrigens es ist der Herr hinten rechts!)

1981 - KG Goubloch wird Mitglied des RKK

Am 01.01.1981 wurde die KG Goubloch Mitglied bei den "Rheinischen Karnevals-Korporationen e.V. - Sitz Koblenz", kurz RKK. Der RKK ist ein Verband für Karneval, Fastnacht und Gardetanzsport.

Die Rheinischen Karnevals-Korporationen sind mit über 1.111 Vereinen und deren mehr als  500.000 Mitgliedern der zweitgrößte Karnevals- und Fastnachtsverband in Deutschland. Sie bieten ihren Mitgliedern Hilfestellungen in Vereinsfragen und finanzielle Vorteile.

1984 - Erstmals Prinzenproklamtion mit "Kolping"

Die KG Goubloch und die Kolpingsfamilie Oberwesel veranstalten erstmals in ihren Vereingeschichten eine gemeinsame Prinzenproklamation im kath. Jugendheim in Oberwesel. Man hatte sich schon lange vorher zusammengesetzt, um ein buntes Programm zu erstellen und damit den Willen nach mehr Gemeinsamkeit zum Wohle der "Oberweseler Fassenacht" zu bekunden.

1987 - 90 Jahre Weseler Fassenacht

1987 feierte man 90 Jahre Weseler Fassenacht und 35 Jahre KG Goubloch. Zu diesem Anlass wurde wieder ein Bild auf der Rathaustreppe mit dem gesamten Komitee, der Garde und dem Prinzenpaar aufgenommen. Prinzenpaar war in diesem Jubeljahr Prinz Armin I und Prinzessin Susanne I (Armin Link & Susanne Renzler).

1996 - 9 x 11 Jahre

1996 feierten die Oberweseler sage und schreibe 9 x 11 Jahre Weseler Fassenacht. Das obligatorische Gruppenbild auf der Rathaustreppe durfte auch in diesem Jubeljahr nicht fehlen. Prinzenpaar in der Jubiläumskampagne war Prinz Maik I und Prinzessin Melanie II (Maik Lücking & Melanie Schreiner).

2007 - 10 x 11 Jahre

Für das Jubiläumsjahr 2007 nahm ein Gruppenfoto in den Rheinanlagen im Jahre 2006 auf. In der Bildmitte Präsident Stephan Doorn.