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Auch 2002 lässt Goubloch in Goublochs Halle, Selbstverständlich Goublochs Korke knalle

Mit ihrer neu gestalteten Eröffnung konnte die Karnevalsgesellschaft Goubloch in Ihre Gäste gleich zu Beginn der beiden Kappensitzungen am 08. und 10.02.2002 begeistern.

Fantastisch inszeniert und technisch geleitet von Uwe Lahnert, Stefan Ternes, Klaus Castor, Peter Schmitz, Holger Castor und Carina Botens wurde der mit Musik, zahlreichen Lichteffekten und Feuerwerk umrahmte Einmarsch, zu dem gleich einmal alle Aktiven auf der Bühne erschienen. Spätestens zu diesem Zeitpunkt wurde allen Anwesenden deutlich: Heute ist Stimmung und beste Laune angesagt.

So konnte Sitzungspräsident Stephan Doorn auch gleich noch einmal darauf hinweisen: Auch 2002 lässt Goubloch in Goublochs Halle selbstverständlich Goublochs Korke knalle.

Das sodann hinzugerufene Prinzenpaar Ingo I. Prinz von der Niederbach, Ritter vom Mühlental und Ihre Lieblichkeit Sandra I. von Heinzberg zu Gräfenwiesbach , Prinzessin aus dem Taunus Wunderland, wusste erneut durch gute Laune und perfekt vorgetragene Reden das Publikum in ihren Bann zu ziehen. Ein fantastisches Prinzenpaar, dem man bei jedem Auftritt den Spaß am “Prinzenpaardasein“ sichtlich anmerkte.

Bevor Theo Castor jr. wie jedes Jahr durch ein perfektes Protokoll das letzte Jahr Revue passieren ließ, konnte die Prinzengarde der KG Goubloch ihr ganzes Können mit ihrem Gardetanz unter Beweis stellen.

Achtzehn junge Damen, Goublochs Glitter Girls, wunderbar einstudiert von Nina Becker und Michelle Castor, wirbelten wieselflink und gekonnt über die Bühne. Ein Showtanz der jüngsten “Goublöcher“, der alle anwesenden Narren begeisterte.

Trixi Massar präsentierte die Erlebnisse der Margret vom Hunsrück bei ihrem Ausflug nach Koblenz. Eine leidenschaftliche Präsentation der Geschehnisse beim Weihnachtseinkauf in Koblenz.

Joachim Lamby als Vogelscheuche war auch dieses Jahr ein Garant für Lachsalven. Insbesondere die beiden dargebotenen Gesangseinlagen regten die Narrenschar zum mitsingen an.

Jäh unterbrochen wurden die Kappensitzungen von zwei stimmgewaltigen “Trunkenbolden“, die den Thekenbereich nicht freiwillig verlassen wollten. Als die beiden dann schon mal im Saal waren, ließen sie es sich natürlich nicht nehmen, die mitgebrachten Instrumente auch mal zum Einsatz zu bringen. Hermann Josef Vogel und Heinz Vogel schafften es das Publikum so mitzureißen, dass die Fischer Chöre wahrscheinlich vor Neid erblasst wären.

Eine schauspielerische Glanzleistung boten die Lästermäuler der KG Goubloch. Die Einkaufsstadt Oberwesel hatten die sieben jungen Leute mal so richtig unter die Lupe genommen. Esther Rein, Rebecca Dietrich, Uwe Kahl, Marcel Beckel, Dirk Rüdesheim sowie Thomas und Wolfgang Dietrich bereiteten einen herrlichen Streifzug durch Oberwesel, der zu Recht von Stephan Doorn und dem Publikum mit einer Rakete belohnt wurde.

Nach der Pause heizte das am Sonntag anwesende Duo “Hot Stuff“ aus Hadamar dem Narrenvolk erst mal so richtig ein, bevor die Band der “Goublöcher“, die Hausmacher, dafür sorgten, dass die konsumierten Kalorien keine Möglichkeit hatten, die gewohnte Wirkung zu erzielen. Dominik Lamby, Christian Kern, Sebastian Preidl und Joachim Lamby zeigten einmal mehr ihre Fähigkeiten an den Instrumenten.

Mit seinem Dienstrad und lautem “Trari-Trara die Post ist da“ kam der Postzusteller Dirk Rüdesheim auf die Bühne. Das gestresste Leben eines Ex-Beamten wurde den Närrinnen und Narrhalleseen vorgeführt. Schon ein hartes Schicksal, das dieser Postzusteller, insbesondere in der Außenzone, da wo die grünen Witwen wohne, zu tragen hatte.

Das vom Sitzungspräsidenten moderierte Casting zum Prinzenpaar 2003 bot einige Überraschungen. Das Männerballett der KG Goubloch, Gunter Kahl, Rudi Silbernagel, Hermann van Ark, Florian und Theo Linkenbach, Thomas und Wolfgang Dietrich und Hartmut Kornely, konnten sich jedoch trotz der Unterstützung der letztjährigen Prinzessin Tanja Kneip letztlich nicht qualifizieren. Offensichtlich fehlt es den Männern dann doch an der für die Prinzessin erforderlichen Weiblichkeit.

Ein toller Kostümreigen, der durch den anschließenden Tanz der Mannsbilder perfekt abgerundet wurde. Diese Männer, geleitet, natürlich von zwei Frauen, Michelle Castor und Rebecca Dietrich, ließ die Narrenschar nicht ohne eine Zugabe von der Bühne.

Kannibalen der besonderen Art konnte Stephan Doorn als Schlusspunkt der Sitzungen ankündigen. Die KG Goubloch Prinzengarde mit Ihrem Showtanz, der wahrlich nicht vermissen ließ. Ein Tanz, der das gefesselte Publikum zu einer absolut berechtigten “Standing Ovation“ veranlasste. Einfach traumhaft, was Julia Lieber und Melanie Schreiner mit den zehn Damen jedes Jahr auf die Bühne zaubern.

Eine Darbietung, die an Schnelligkeit und Präzision nur schwer zu überbieten sein dürfte.

Sowohl am Freitag mit dem Duo “Two for Fun“ als auch am Sonntag mit “Hot Stuff“ wurde natürlich noch bis in den frühen Morgen gefeiert, und hoffentlich schon erste Fäden für das nächste Jahr gesponnen.

Vielen Dank ihr Goublöcher, wir freuen uns schon auf’s nächste Jahr.